Eine ganz dumme Idee

Veröffentlicht am 10. Oktober 2025 um 12:06

Wenn alle Pläne auf den Kopf gestellt werden und man plötzlich merkt, was wirklich wichtig ist im Leben.

Fredrik Backman (geb. 1981 in Stockholm, aufgewachsen in Helsingborg) ist ein schwedischer Schriftsteller und ehemaliger Kolumnist. Bevor er veröffentlichte, arbeitete er unter anderem als Gabelstaplerfahrer – die Nähe zu Alltagsleben und „normalen“ Biografien prägt seine Figuren. 2012 gelang ihm mit dem Roman „Ein Mann namens Ove“ der Durchbruch; das Buch wurde in viele Sprachen übersetzt und in Schweden sowie in den USA verfilmt („A Man Called Otto“). Es folgten „Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid“, „Britt-Marie war hier“, die Beartown-Trilogie (Beartown, Us Against You, The Winners) und „Anxious People“. Backman schreibt warmherzig, humorvoll und empathisch über Gemeinschaft, Einsamkeit und zweite Chancen. Er lebt mit seiner Familie in der Nähe von Stockholm.

In einer schwedischen Kleinstadt endet ein missglückter Bankraub in einer kuriosen Geiselnahme – ausgerechnet bei einer Wohnungsbesichtigung. Acht Fremde, jeder mit einem Geheimnis und einer Angst, sitzen plötzlich im selben Zimmer fest. Während die Polizei draußen rätselt und der „Geiselnehmer“ drinnen selbst überfordert ist, entfaltet sich eine warmherzige, witzige und anrührende Geschichte darüber, wie sehr wir einander brauchen. „Eine ganz dumme Idee“ ist ein Pageturner über zweite Chancen, Schuld und Verzeihen – leichtfüßig erzählt, überraschend tief. Perfekt für Leserinnen und Leser, die Humor mit Herz mögen und am Ende ein bisschen hoffnungsvoller ins Leben schauen möchten. 

"Schiffe im Hafen sind sicher, mein Junge, aber dafür sind Schiffe nicht gebaut."

 

"Etwas nicht zu wissen ist ein guter Ausgangspunkt."

 

"Die Wahrheit lautet natürlich, dass die Menschen nicht so wahnsinnig oft im Internet unterwegs wären, wenn sie tatsächlich so glücklich wären, wie sie uns in den sozialen Medien erscheinen, denn kein Mensch, der einen superschönen Tag verlebt, verplempert die Hälfte der Zeit damit, Selfies zu schießen."

 

"Sie war der Überzeugung, dass man freundlich zu seinen Mitmenschen sein muss, auch zu den unangenehmen, weil man nie weiß, welch schwere Last sie tragen."

 

"Die Wahrheit? Es gibt keine."

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